über mich
Zuerst einmal, ja ich bin Künstler.
Ich weiß, das ist ein Unwort, aber in diesem Land braucht man nun einmal eine ordentliche Berufsbezeichnung, um am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.
Ich werde hier weder stündlich, noch täglich, noch wöchentlich einen Beitrag posten.
Damit möchte ich nicht ausschließen, dass ich es durchaus schaffe, jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen – das werde wir dann sehen. Vielmehr war es für mich wichtig, erst einmal anzufangen.
Was es zu sehen und zu lesen gibt, sind Eindrücke und kleine Berichte über Gesehenes und selbst Geschaffenes. Das Gesehene ist das, was mir am „Wegesrand“ aufgefallen ist, und von dem ich glaube, dass es Wert ist, darüber zu schreiben.
Das selbst Geschaffene bezieht sich auf eigene Werke, die ich kurz mit ein paar Sätzen zu erklären versuche.
Warum Kunst ?
Ich sehe meine Kunst, meine Kunstwerke in erster Linie als ein Kommunikationsmittel.
Durch meine Werke nehme ich mit meiner Umwelt Kontakt auf, sende Signale aus. Erzähle etwas, frage und hinterfrage, suche nach Gründen und Möglichkeiten, Dinge einmal anders zu betrachten, als wir es gewohnt sind. Ich versuche, auf Besonderheiten aufmerksam zu machen.
Kommunikation in diesem Zusammenhang heißt nicht, dass es zwischen mir und dem Betrachter eines meiner Werke einen (persönlichen) Dialog geben muss. Es reicht, wenn es zu einer Kommunikation zwischen Kunstwerk und Betrachter kommt.
Und seit Watzlawick wissen wir ja, dass wir nicht nicht kommunizieren können, und dass alles menschliche Handeln kommunikativ ist.
Gerade durch die visuelle Verbreitung der Werke im Internet kommunizieren wir ja mit einer Unzahl an unbekannten Menschen, die wir nie persönlich kennenlernen werden. Trotzdem haben wir kommuniziert – zeitversetzt und an einem Unort. Aber ab und an ergibt sich dann (wie z.B. durch diesen Blog) doch eine Art “persönlicher Dialog”.
No Responses Yet to “über mich”