Help
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Tags:Berlin, Colorshot, digitale Vorlage, Help, Image Spectra
Anoushka Shankar
Heute wieder einmal im Konzerthaus Dortmund gewesen. Anoushka Shankar, Tochter des legendären Musikers Ravi Shankar und Halbschwester von Norah Jones, stellte ihr neues Album „Traveller“ vor. In diesem Album beleuchtet sie aus Hindustani Perspektive den modernen Flamenco.
Auch wenn es so mancher Spanien Urlauber nicht gerne hört, so liegen die Ursprünge des Flamenco doch in Indien. Es wird angenommen, dass sich der Flamenco in der Zeit des Exodus der „Unberührbaren“ aus dem Punjab zwischen 800 und 900 n.Chr. herausbildete. Diese Menschen, die Ziegeuner der alten Legenden, durchquerten Asien und den Vorderen Orient und ließen sich schließlich in Europa nieder. Noch heute begegnet man in Rajasthan Menschen, die Lider vom Nomadenleben und von spiritueller Versenkung singen und sich dabei mit altertümlichen Kastagnetten begleiten. Mit diesen Liedern wird die Herkunft des Flamenco greifbar.
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Tags:Anoushka Shankar, Flamenco, Hindustani, Indien, Konzerthaus Dortmund, Punjab, Sitar, Spanien, Traveller, Zigeuner
Volkstrauertag
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Tags:Berlin, Bundeskanzler, Gedenken, Konrad Adenauer, Volkstrauertag
Auschwitz Birkenau / Oświęcim
Paul Celan, Auszug aus der „Todesfuge“
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen
Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht engPaul Celan, deutschsprachiger Lyriker, 1920- 1970
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Tags:Arbeitsalger, Auschwitz Birkenau, Gedenkstätte, Nationalsozialismus, NS, Paul Celan, Todesfuge
Warschau / Stare Miasto
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Tags:Schlossplatz, Sigismundsäule, Stare Miasto, Warschau
Warschau / Kulturpalast
Nach 11 Stunden Autofahrt und über Tausend gefahrenen Kilometern begrüßt uns der Warschauer Kulturpalast in strahlendem Blau. Pünktlich um Mitternacht wurde der Budenzauber dann aber leider abgestellt, und wir mussten bis zum nächsten Abend warten.
Die Fassade des insgesamt 231 m hohen Kulturpalastes schmücken mächtige Säulen und Skulpturen. Beherrschend sind dabei die sozialistischen Allegorien der Figuren, die Wissenschaft, Arbeit und Kunst darstellen. Über die Ostseite des Gebäudes gelangt man zum Aufzug , der zum „Gotischen Saal“ im 30. Stock auf 114 m Höhe fährt. Hier befindet sich eine Aussichtsterrasse mit Rundblick über die Stadt. Das gesamte Bauwerk wurde übrigens in der Rekordzeit von nur 4 Jahren ( 1952 – 1956) erstellt.
Aufgrund der regen Bauarbeiten in Warschau rund um den Kulturpalast wird der freie Blick auf den Kulturpalast und die dahinter liegenden Stadtteile wohl bald der Vergangenheit angehören…
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Tags:Kulturpalast, Lew Rudnew, Polen, sizialistischer Klassizismus, Warschau, Wolkenkratzer
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Tags:Cafe Müller, Das Frühlingsopfer, Pina Bausch, Tanz, Tanztheater Wuppertal
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Tags:Gebläsehalle, Hochofen, Industriekultur, Kohlenpott, Kokerei, Landschaftspark Duisburg, Stahlwerk, Zeche
Monolog des Prinzen von Hamburg, dem der Kurfürst soeben mitgeteilt hat, er dürfe nicht mehr, wie er wolle.
(Auszug)
…Ich dürfte nicht mehr? Wie ich wollte?
Ich wollt´ – ein Beispiel nur, eins unter vielen:
Ich wollte beispielsweise dürfen – und dürft´es nicht?
Dürft`- Himmel! – dürfte nicht mehr dürfen?
Wo doch der Hamster darf? Der Bilch?
Der Wombat?
Jedwede Kreatur?
Ja, selbst die Haselmaus? Sie darf!
Darf, wenn der Sinn ihr danach steht, zu wollen,
sich rücklings von der Hügel höchstem rollen,
darf wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und hin und her durch die Alleen
unruhig huschen, wenn die Blätter treiben -
sie darf. Und ich dürft`nicht?
Dürft`nicht – und wollte ich`s gleich wollen,
mich von der Hügel höchstem -
dürft` mich nicht?
Dürft`auch nicht von der Hügel kleinstem?
Nicht mal mit den Augen?
Ich dürfte nicht mehr rollen?
Ich?
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Tags:dürfen, Die großen Monologe, Haselmaus, Prinz von Hamburg, Robert Gernhardt, rollen
Besuch in der Abtei St. Hildegard in Eibingen bei Rüdesheim am Rhein. Die Benediktinerinnen-Abtei steht kirchenrechtlich in der Nachfolge der 1165 von der heiligen Hildegard von Bingen gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen. Dem Lebensunterhalt der Gemeinschaft dienen das Klosterweingut, der gut sortierte Klosterladen, die Kunstwerkstätten und die Aufnahme und Betreuung von Gästen. Im Klosterladen haben wir natürlich auch ein Päckchen echten „Dinkel-Vollkorn-Griess“ gekauft.
Seit 2002 ist die Abtei St. Hildegard Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Ein paar Kilometer weiter in Eltville steht dann auch das Zisterzienserkloster Eberbach. Es zählt mit seinen eindrucksvollen romanischen und frühgotischen Bauten zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern Hessens. In dem 1136 erbauten Kloster fanden dann auch die meisten der Innenaufnahmen für den Film „Der Name der Rose“ statt. Besonders Imposant ist hier das Dormitorium, der ehemalige Schlafraum/Schlafsaal der Mönche.
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Tags:Abtei St. Hildegard, Der Name der Rose, Dinkel, Dormitorium, Eibingen, Hildegard von Bingen, Kloster Eberbach, Oberes Mittelrheintal, Rüdesheim, Rhein, UNESCO-Weltkulturerbe, Zisterzienser
Trutzeltz
Leider war „Burg Eltz“, der eigentliche Grund unseres Ausfluges, von fleißigen Handwerkern und einem Baugerüst umgeben. Deswegen hier ein Bild der „kleinen bösen Schwester“.
Diese liegt in etwa 200 Meter Entfernung und 40 Meter höher auf einem ansteigenden Berghang gegenüber der Burg Eltz. Von der sehr kleinen Burganlage ist hauptsächlich der noch gut 10 Meter hoch aufragenden Rest des Wohnturms als Burgruine zu erkennen. Trutzeltz wurde durch den Trierer Erzbischof Balduin als Belagerungsburg gegen Burg Eltz errichtet. Da ein direkten Angriff auf die Burg Eltz scheiterte, ließ er daher vermutlich 1331 die Belagerungsburg Trutzeltz erbauen.
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Tags:Burg Eltz, Maifeld, Münstermaifeld, Mosel, Polaroid Chocolate Film, Trutzburg, Trutzeltz, Vordereifel
Trier
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Tags:Engels, Friedrich-Ebert-Stiftung, Karl Marx, Karl-Marx-Haus, Porta Nigra, Trier
Wolkenfabrik
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Tags:Fabrik, Himmel, Polaroid 600, Wolken
etvas tvn das laicht fält
etvas tvn das laicht fält
zb aine saite ler lasen
si bekomt genvg bedoitvng fon andern saiten her vo etvas stet
oder hoite fon der überfülten vmvelt her
si hat genvg aktivität in farbe vnd avsdenvng
in aine saite etvas laichtes sezen
zb striche
ainer bekomt bedoitvng fon anderen her
ist aktiv in farbe vnd lage im avge
Auszug aus:
Dieter Roth, Manuskript für Nachwort in: ideograme, nr 2 der Zeitschrift „material“, 1959
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Tags:Dieter Roth, Ideogramm, Manuskript, Nachwort
Manipulation #2
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Tags:Fuji, Instant Film, Sofortbild
Parkett Rechts, Tür 2, Reihe 20, Platz 20. Soweit war alles normal. Ansonsten ging es an diesem Abend im Dortmunder Konzerthaus aber dann doch ein wenig anders zu als während der sonstigen Vorstellungen. Das Publikum war erfreulich jung, und wie sich herausstellen sollte, auch außergewöhnlich bewegungsfreudig. Bereits als die ersten Mitglieder der Band durch die hinteren Besuchertüren den Saal betraten, ihre Instrumente anstimmten und sich dabei langsam auf die Bühne zubewegten, sprangen die ersten Zuhörer von ihren Sitzen und tanzten zum Rhythmus der Balkan-Melodien. Als dann auch noch Goran selbst die Bühne betrat und das erste Lied anspielte, war in dem Saal kein Halten mehr.
Fast zwei Stunden lang wurde zu den neuen Liedern aus dem Album „ALKOHOL“ getanzt und gehopst – natürlich in bester Balkan-Manier. Im Laufe des Abends hatte es eine tanzwütige Menge auch geschafft, den Raum vor der Bühne zu erobern, und dort den restlichen Abend ausgelassen tanzend und singend zu verbringen. Die Stimmung war so aufgeheizt, dass sich einige der Damen sogar ihrer Oberteile entledigten und nur in knappen Bikinioberteilen ihre Hüften kreisen ließen. Bei einigen älteren Besuchern stellte sich beim Anblick dieser Bilder eine gewisse „Schockstarre“ ein, die den ganzen Abend über nicht vergehen sollte. Selber Schuld! Die Musik selbst ist zwar für unsere mitteleuropäischen Ohren recht gewöhnungsbedürftig, aber sie reißt einen nach kurzer Zeit mit und von den Stühlen.
Wer eine passende Einstimmung auf ein Konzert von Goran Bregović sucht, der sollte sich im Vorfeld den Film „Weißer Kater-schwarze Katze“ anschauen. Das gibt einen Vorgeschmack auf die Musik und natürlich auch auf die Mentalität des Publikums…
Hier geht es zur Homepage von Goran Bregović and his Wedding & Funeral Band
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Tags:Alkohol, Balkan, Goran Bregovic, Konzerthaus Dortmund, Wedding and Funeral Band, Weißer Kater - schwarze Katze
Eisenach
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Tags:DDR, Eisenach, innerdeutsche Grenze, Luther, Opel, Thesen, Wartburg
BAUHAUS, Dessau
Das BAUHAUS, 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet, ist sicherlich einer der international erfolgreichsten Beiträge Deutschlands zur Kunst und Kultur des vergangenen 20. Jahrhunderts. Gegründet wurde es als interdisziplinärer Ort für Forschung, Lehre und Gestaltung.
Von seiner Gründung bis zur entgültigen Schließung durch die Nationalsozialisten 1933 hat es im Bereich Design und Architektur wegweisende Spuren hinterlassen. In ca. 500 Meter Entfernung zum Bauhausgebäude kann man auch die Meisterhäuser des Direktors und der Bauhausmeister besichtigen. Das Bauhausgebäude zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Tags:Bauhaus, Design, Dessau, Hannes Meyer, Josef Albers, Kunst und Technik, Ludwig Mies van der Rohe, Lyonel Feininger, Marcel Breuer, Meisterhaus, UNESCO-Weltkulturerbe, Walter Gropius
Lutherstadt Wittenberg
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Tags:Biosphärenreservat Mittelelbe, Cranachhäuser, Dessau-Wörlitz, Elbe, Gartenreich, Lucas Cranach, Luther, Lutherstadt Wittenberg, Sachsen Anhalt, Schlosskirche, Thesen, Thesentür, UNESCO-Weltkulturerbe
Berlin
Mal wieder in Berlin. Stadtluft schnuppern. Jedes Mal wenn ich hier bin, entdecke ich neue Orte und Ecken, die es zu erkunden lohnt. Von den unzähligen Ausstellungen mal ganz abgesehen. Aber leider reicht die Zeit nicht für alles. Ein paar Orte werde ich mir für das nächste Mal aufheben.
Die Neue Wache ist das Gebäude der ehemaligen Haupt- und Königswache neben dem Berliner Stadtschloss und dient heute als Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Berlin. Die Neue Wache steht im Berliner Ortsteil Mitte an der Straße Unter den Linden. Ursprünglich vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. zwischen 1816 und 1818 als Wachhaus für die Wache des Königs und Gedenkstätte für die Gefallenen der Napoleonischen Kriege errichtet. Seit dem Volkstrauertag 1993 dient die Neue Wache als Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Am Volkstrauertag wird vom Wachbataillon eine Ehrenwache für das Gebäude gestellt.
Kurz bevor uns Lammkeule mit Beilagen serviert wurde, konnten wir den Küchenchef im Reichstag noch davon überzeugen, dass wir als Vegetarier dann doch lieber die fleischlose Variante vorziehen.
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Tags:Abgeordnetenrestaurant, Andachtsraum, Berlin, Günter Uecker, Gedenkstätte, Neue Wache, Potsdamer Platz, Reichstag, Reichstagsgebäude, Sony Center, Unter den Linden
Davon haben wir nichts gewußt
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Definitionssache
Der einzige Anspruch der Kunst gilt der Kunst. Kunst ist die Definition von Kunst.
Joseph Kosuth
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Horizont #2
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Tags:Horizont, Polaroid 600, SX 70
Schwerlast
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Tags:Bergbau, Essen, Haken, Industriekultur, Industriemuseum, Schachtanlage, Schwerlast, Zeche Zollverein
Luftraumüberwachung #3
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Tags:GridFilm, Image, Luftraumüberwachung, Polaroid, ProCam, Sky, Spectra
Auszug aus Dieter Roth´s Antworten auf den Fragebogen von Serge Stauffer, in „freund + freunde, friends + fruend“
wie verlief deine kindheit? und wo? stärkste eindrücke? KLEIN. IN HANNOVER. BOMBARDEMENTS.
beziehung zur musik? ES HÖRT SICH SO AN
beziehung zur religion? ICH GLAUBE KAUM
beziehung zur politik? ICH WEISS ES NICHT RECHT
beziehung zur vergangenheit? EINE STARKE VERGESSLICHKEIT
welche personen haben dich am meisten beeinflusst? ICH HABE SIE VERGESSEN
was weisst du über die „kunst“? womit deckt sich dieser begriff für dich? ICH GLAUBE NICHTS ZU WISSEN. ICH WEISS NICHT OB ICH DAS BEGREIFE
wie würdest du deine eigene kunst charakterisieren? KUCKEN UND KACKEN
diejenige von karl gerstner? LACHEN UND LACKIEREN
diejenige von daniel spoerri? LEBEN UND KLEBEN
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Tags:Daniel Spoerri, Dieter Roth, Fragebogen, freund + freunde, friends * fruend, Hannover, Interview, karl gerstner, Serge Stauffer
Reichstag
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Polablume #3
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Hamburg, Tag 2
Für den heutigen Morgen ist Fischmarkt angesagt. Allerdings erfahren wir, dass der Dauerregen des vergangenen Tages auch auf dem Fischmarkt seine Spuren hinterlassen hat. Er findet nur in sehr abgespeckter Form statt, da in der Nacht weite Teile des Geländes abgesoffen sind. Und so bummeln wir über einen recht überschaulichen Fischmarkt, ohne von umherfliegenden Aalen oder Bananen getroffen zu werde.
Auch heute sollen laut Radiobericht wieder 60 – 70 Liter Niederschlag fallen. Die meiste Zeit verbringen wir daher in überdachten Räumen. So z. B. zur Mittagsandacht im Hamburger Michel. Dort ist es nicht nur trocken, man kann auch mal für eine kurze Zeit das Orgelspiel genießen.
Das Tee-Museum in der Speicherstadt entpuppt sich als ein weiterer Ort für dieses Wetter. Anschließend geht es dann doch noch einmal zu Fuß durch die alte Speicherstadt, vorbei an der neuen Elbphilharmonie, oder besser gesagt der Baustelle, aus der einmal die neue Elbphilharmonie entstehen soll.
Beim nächsten Mal wünsche ich mir dann ein wenig Sonnenschein in Hamburg.
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Tags:Auktionshalle, Containerhafen, Fischmarkt, Hamburg, Neue Elbphilharmonie, Speicherstadt
Hamburg, Tag 1
Hamburg. Regen. Oder besser gesagt 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. So kann man sich ein besseres Bild vom vorgefundenen Wetter machen. Der Regen wird ausreichen, damit das Lokalderby HSV gegen St. Pauli morgen ausfällt; wegen Unbespielbarkeit des Platzes. Was macht man bei Regen in Hamburg am besten? Richtig, einen Bummel über die Landungsbrücken und anschließend Bötchenfahrt durch die Speicherstadt. Hauptsache trocken.
Wieder an Land suchen wir erst einmal ein gemütliches Lokal auf, um etwas Warmes zu uns zu nehmen. Dort sitzt man dann auch wenigstens zwei Stunden im Trockenen. Abends im Hotel heißt es, sich frisch machen für „Schmidts Tivoli“ auf der Reeperbahn.
Wir haben Karten für das Stück „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“. Das Stück ist einfach nur genial, und die Schauspieler großartig. Neun Darstellerinnen und Darsteller in über 50 Rollen und Kostümen auf der Bühne spielen 24 Stunden Leben auf der Reeperbahn.
Die Nacht im Hotelzimmer ist ein wenig turbulent. Anscheinend haben nun auch die letzen Fussballfans vom HSV und St. Pauli erfahren, dass das Spiel morgen ausfällt. Ihren Unmut lassen sie an einigen dutzend Bereitschaftspolizisten aus, die den Zugang zur Reeperbahn auf Höhe der Herbertstraße absperren.
Zwischen Feuerwehr- und Polizeisirenen, lautstarkem Fangejohle und explodierenden Feuerwerkskörpern schaffe ich es dann doch noch, ein wenig zu schlummern.
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Tags:Freihafen, Hamburg, Landungsbrücke, Reeperbahn, St. Pauli
Erdmännchen
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Tags:Erdmännchen, Gelsenkirchen, Zoo, Zoom Erlebniswelt
Zeit
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Zur Zeit ist in dem gläsernen Ausstellungskasten auf dem Parkgelände noch bis zum 20.02.11 die Ausstellung „Jean Tinguely – Skulpturen“ zu sehen.
Der schweizer Künstler Jean Tinguely wurde vor allem mit seinen kinetischen Skulpturen, die er hauptsächlich aus Schrott erstellte, bekannt. Objekte die von einer skurrilen Mechanik angetrieben werden, quietschende, ächzende Töne erzeugen und in einigen fällen sogar Zeichnungen erstellen.
Zwischen 1987 und 1990 schuf Tinguely eine Reihe von Werken, die nach Persönlichkeiten benannt sind, die ihn während seiner Jugendzeit inspiriert hatten. Drei dieser Arbeiten aus dieser Reihe „Philosophen“ sind in dem gläsernen Kubus präsentiert. Beeindrucken ist vor allem die größte der drei Skulpturen: „Derniére Collaboration avec Yves Klein“.
Alle 6 Minuten lassen sich die Maschinen mit einem Fußschalter in Bewegung setzen, ein Genuss für Augen und Ohren! Weitere Information über Jean Tinguely und sein Werk gibt es auf der Seite des Museum Tinguely.
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Tags:Friedrich Engels, Jean Tinguely, kinetische Kunst, MArtin Heidegger, Philosophen, Yves Klein
„Skulpturenpark Waldfrieden“ heißt der ca. 15 ha. „kleine“ Park oberhalb der Stadt Wuppertal, in dem der Bildhauer Tony Cragg einen Teil seiner Werke der Öffentlichkeit präsentiert. Der in Liverpool geborene Bildhauer und Turner-Preisträger Cragg ist u. a. Rektor der Düsseldorfer Kunsthochschule und lebt seit 1979 in Wuppertal.
Erkennbar sind seine mitunter wuchtigen und technisch aufwendigen Skulpturen durch ihre teilweise organischen Formen und „Gesichter“, die man immer wieder beim Umschreiten seiner Werke erkennen kann. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich die Villa des verstorbenen Lackfarbenunternehmers Kurt Herberts.
Das denkmalgeschützte Bauwerk des Architekten Franz Krause ließ der Unternehmer 1948 errichten. Das Besondere an dem Gebäude ist, dass es praktisch frei von rechten Winkeln ist. Alles wurde abgerundet und wirkt daher fast organisch. Neben seinen eigenen Werken werden in der Ausstellungshalle auf dem Parkgelände immer wieder Ausstellungen mit Werken befreundeter Künstler präsentiert. Zu sehen gab es hier bereits Werke von Eduardo Chillida, Mario Merz, Jean Dubuffet und von John Chamberlain.
Nach dem Parkrundgang lässt sich im ehemaligen Gärtnerhaus, das jetzt das Cafe „Podest“ beherbergt, in Ruhe eine Tasse Kaffee oder Tee und ein Stückchen Kuchen genießen. Weitere Informationen unter www.skulpturenpark-waldfrieden.de
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Tags:Bildhauer, Franz Krause, Kurt Herberts, Skulpturenpark Waldfrieden, Tony Cragg, Wuppertal
Der neue Tag
Hurra, hurra,
der neue Tag ist da,
und mit ihm gleich
ein ganzes Jahr!
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Klaus Hoffmann
Wieder mal einen schönen Abend im Konzerthaus Dortmund erlebt. Klaus Hoffmann & Band gaben sich die Ehre. Der 1951 in Berlin geborene Komponist, Sänger und Liedermacher stand mit seinen Bandmitgliedern Hawo Bleich (Klavier), Michael Brandt (Gitarre), Peter Keiser (Bass) und Stephan Genze (Schlagzeug) auf der Bühne, um „das süße Leben“, so der Titel seiner neuen CD, anzupreisen.
In seinen Liedern versteht er es, mit seiner sanft säuselnden Stimme und tiefgründigen deutschsprachigen Texten sein Publikum einfach glücklich zu machen, eine einzigartige Mischung aus Lebensfreude und Melancholie.
Zwischendurch gab es immer wieder lang anhaltenden Applaus und Anfeuerungsrufe eines Publikums, das meiner Meinung nach größtenteils schon jenseits der 50 war. Am Ende gab es verdienterweise minutenlang Beifallbekundungen.
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Tags:Hawo Bleich, Klaus Hoffmann, Konzerthaus Dortmund, Liedermacher, Michael Brandt, Peter Keiser, Stephan Genze
Brot und Kunst
“ Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
ein bisschen Kunst muß auch mal sein.“
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Poenigeturm
Nachdem die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur in den vergangenen zwei Jahren bereits sehr erfolgreich das Schmarotzerhaus in der Mendener Altstadt aufwendig restauriert hat, ist nunmehr auch der unter Denkmalschutz stehende Poenigeturm an der Reihe. Der Turm, der ehemals Teil der mendener Stadtbefestigung war, wird im kommenden Jahr von der Stiftung vor allem im inneren derart umgestaltet, dass Besucher über eine Treppenanlage bis in das oberste Stockwerk gelangen können. Um möglichst viele Bürger daran zu beteiligen, konnten einige Elemente des Turmes, vornehmlich Fenster und Türen, gesponsort werden. Wir haben uns natürlich auch schnell ein kleines Fenster gesichert.
Der noch mit einer mittelalterlichen Pyramidenhaube gedeckte Poenigeturm besteht aus vier Geschossen. Mit einer Mauerhöhe von 17,50 Meter plus 4 bis 5 Meter Haube ist er ein wahrer Koloß. Damit war er vermutlich der höchste von allen Stadttürmen, begründet durch seine militärstrategisch bedeutende Lage im westen der Stadt, von wo die Angriffe der ärgsten Widersacher Mendens, der Grafen von der Mark, zu erwarten waren.In heutiger Zeit wurde das Bruchsteinmauerwerk mit einem Verputz versehen, um den Steinzerfall durch Luftverschmutzung aufzuhalten. Zudem brachte die Altstadt-Entkernung es mit sich, dass der Poenigeturm heute ein isoliertes historisches Monument geworden ist.
Aus: Fachwerk, Bruchstein und Beton, Jutta Törning-Struck, Menden
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Tags:Altstadt, Baudenkmal, Denkmalschutz, Menden, Mendener-Stiftung, Mittelalter, Stadtmauer, Stiftung, Wehrturm
Der „14 Kunstsommer Arnsberg“ ist zwar schon ein wenig her, aber da war doch noch was, über das es sich zu berichten lohnt. Eine junge, internationale Künstlergruppe hatte diesmal ein recht ungewöhnliches Projekt am Start. „Museo Aero Solar“ heißt es und so ungewöhnlich wie es sich für den ein oder anderen anhört war es auch. Eigentlich besteht das Kunstwerk nur aus unzähligen Plastiktüten und Luft.
Die gebrauchten Tüten wurden sauber aufgetrennt und anschließend mit Klebeband zu großen Flächen zusammengeklebt. Das ganze wiederholt man so lange, bis ein großes, ballonartiges Gebilde entsteht. Jetzt muss man nur noch eine nicht unerhebliche Menge Luft hineinpumpen und fertig ist das Kunstwerk. So einfach wie es sich anhört, so überraschend und ungewöhnlich ist die Sichtweise, wenn man in der großen Tüte steht.
Weitere Infos über das Projekt giebt es hier MUSEOAEROSOLAR
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Tags:Arnsberg, Kunst Sommer, Museo Aero Solar
3. Kunst Sonntag, Kamen
Eine Stadt, ein Sonntag, 10 Orte der Kunst und unzählige Kunstinteressierte und KünstlerInnen. Das ist Kamen am 10.10.2010. An diesem Sonntag findet nicht nur der „3. Kamener Kunst Sonntag“ statt, der Sonntag war gleichzeitig Auftakt der “ Local Heroes Wochen“ für Kamen.
Das alles natürlich im Schlaglicht der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Organisator des „3. Kamener Kunst Sonntag“ war wie in den vergangenen Jahren der Kamener Künstlerbund Schieferturm mit seinen fleißigen Mitgliedern. Zu den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern zählten neben den Mitgliedern des Künstlerbund Schieferturm u.a. Karin Hilbers mit großformatigen Holzschnitten, Piotr Sonnewend und der düsseldorfer Dieter Süverkrüp und meine Wenigkeit. Dieter Süverkrüpwird vielenwahrscheinlich nicht nur als Künstler und Professor der Fachhochschule Düsseldorf, sondern auch als politischer Liedermacher ein Begriff sein
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Tags:Anke Schmich, Dieter Süverkrüp, Kamen, Karin Hilbers, Künstlerbund, Kunstausstellung, Local Heroes Woche, Piotr Sonnewend, Schieferturm
Der heutige Tag stand im Zeichen der „Quadriga Preisverleihung“.
Im 20. Jahr der Deutschen Einheit stand die Verleihung der „Quadriga“ unter dem Motto „Werte teilen – Deutschland, Europa und die Welt“. Die Verleihung fand – dem Anlass entsprechend – im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. Der rote Teppich war übrigens nur für die Promis. Unsereins musste dann doch durch die Eintrittskarten- und Taschenkontrolle. Vielleicht beim nächsten Mal.
Die „Quadriga Civil Society“ ging an Dr. Albrecht und Kristina Hennig (Laudatorin: Iris Berben). Beide haben in der nepalesischen Stadt Lahan die zweitgrößte Augenklinik der Welt aufgebaut, die Fishhook-Technik für den Grauen Star entwickelt und so über einer Million Menschen das Augenlicht zurück gegeben, für mich die eigentlichen Promis dieses Abends. Dieser Meinung war – gemessen am Applaus – auch die Mehrheit der anderen Gäste.
Weitere Preisträger waren Lothar de Maizière und Dr. Wolfgang Schäuble, die als Mitbegründer der „Architektur der Einheit“ ausgezeichnet wurden. Für den erkrankten Wolfgang Schäuble nahm dessen Frau Ingeborg den Preis entgegen.
Die Bundeswehr für ihren „Dienst der Verantwortung“. Unser Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg und Generalleutnant Günter Weiler, Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, bekamen die Quadriga aus den Händen des Laudators, SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel, stellvertretend für die gesamte Bundeswehr.
Und man höre und staune: der griechische Premierminister Giorgios Papandreou wurde für seine „Kraft der Wahrhaftigkeit” geehrt. „Wahrhaftigkeit braucht den Mut zum Bekenntnis und den Willen zur Konsequenz.“ Georgios Papandreou verkörperte für die Jury eine solche Haltung und verwirklicht seine Agenda der Konsolidierung mit Leidenschaft und Augenmaß. „Seine Politik der Transparenz gibt Beispiel für die anderen Länder Europas“, so die offizielle Stellungnahme. Die Laudatio wurde von Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG, übernommen.
Für seine „Kunst der Interaktion” wurde der Künstler Olafur Eliasson (Laudator: Prof. Daniel Birnbaum) mit einer „Quadriga“ ausgezeichnet.
Moderiert wurde die achte „Quadriga“-Preisverleihung vom Journalist und Radiomoderator Jörg Thadeusz.
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Tags:Berlin, Bundeswehr, Deutsche Einheit, Dr. Albrecht Henning, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Dr. Wolfgang Schäuble, Günter Weiler, Gendarmenmarkt, Giorgos Papandreou, Jahrestag, Konzerthaus, Kristina Henning, Lothar de Maizière, Olafur Eliasson, Quadriga, Wir ehren Werte
Berlin,Tag 1
Berlin. Was soll ich da noch schreiben? Was soll ich da noch dichten? Was soll ich da noch fotografieren? Viel bleibt mir da nicht mehr, wenn es nicht nur aufgewärmt sein soll.
Aus diesem Grund einfach ein paar Bilder, die mir während der geschätzten 50 Kilometer, die ich durch Berlin gewandert bin, vor die Linse gekommen sind. Nicht neu, nicht spektakulär, aber es war da, und ich habe es gesehen.
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Tags:Berlin, Kunsthaus Tacheles, Oranienburger Str.
Die Kunst, anders zu sehen
Eine Annäherung an Mirko Stefan Elfert, freischaffender Künstler aus Hüingsen. Er bezeichnet sich selbst als freischaffender Künstler und tatsächlich arbeitet er frei, und er ist auf vielfältige Weise begabt, verfügt über verschiedene Gaben und Talente und setzt sie ein, probiert sich aus. Mirko Stefan Elfert hat mit seinen Ausstellungen Aufmerksamkeit erregt.
Den künstlerischen Erfolg erlebt Elfert besonders bei seinen Ausstellungen. Der kreative Erfolg lässt manchmal auf sich warten: Denn warten muss er mitunter auf die richtige Eingebung zu einem Fundstück, mit dem er etwas anfangen möchten, aber noch nicht weiß, was. Doch auch hier zeigt er Durchhaltevermögen und Vertrauen: „Manche Sachen liegen ein Jahr lang und länger rum, bevor mir die passende Idee kommt.”
Auszug aus einem Interview mit Karin Drolshagen vom Mendener Magazin.
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Tags:Karin Drolshagen, Menden, Mendener Magazin
Halbzeit
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Tags:Halbzeit, Mirko Stefan Elfert, Sanduhr, Zeit
Unheilig
„Volle Fahrt voraus“ hieß es an diesem Abend auf dem Forumsplatz der Landesgartenschau 2010 in Hemer. Und 7500 „Passagiere“ hatten sich ein Ticket für diese Reise gebucht. Zunächst schien es allerdings, als wollte das Wetter der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung machen. Doch rechtzeitig zum Konzertbeginn, als die Vorgruppe – Down Below – uns auf den Abend einstimmte, hörte der Regen auf, und ab und zu kam sogar die Sonne ein wenig heraus.
Mit leichter Verspätung wurde es dann doch noch „Unheilig“, und der Graf wurde von einer Schiffssirene angekündigt , – Leinen los – die Fahrt konnte beginnen. Und ich muss sagen, der Kapitän hatte die Sache souverän im Griff. Eine, meiner Meinung nach, geniale Stimme, die vor allem auch live absolut überzeugt hat, und ein Musiker, dem man abnimmt, dass ihm sein Job noch Spaß macht.
Gut eingesetzt war auch die große Videoleinwand am Forumsplatz – eingespielte Videosequenzen wechselten mit Textstellen aus den Liedern ab und ergänzten sich mit der Bühnenshow.
Höhepunkt des Liederreigens war mit Sicherheit der Titel „Geboren um zu Leben“, der erst während der Zugabe gespielt wurde und in der abendlichen Illumination des LGS-Geländes seine eigene Stimmung verbreitete – zusammen mit Tausenden von leuchtenden Feuerzeugen und Handydisplays.
Als wir am späten Abend von Bord gingen, hatten wir eine tolle Reise hinter uns und zumindest musikalisches „Neuland“ betreten.
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Masterplan
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Tags:Anleitung, Grill, Hinweisschild, Verkehrsschild
Heute gab es wieder was auf die Ohren. Und zwar vom Urgestein des deutschen Jazz und Swing. Kein geringerer als Paul Kuhn, der „Mann am Klavier“, Pianist, Komponist und Sänger, ausgezeichnet mit dem Echopreis 2010 für sein Lebenswerk, gab sich im SCALA-Club Leverkusen die Ehre.
Zusammen mit dem Schlagzeuger Willy Ketzer und dem Jazz-Bassisten Martin Gjarkonovski unterhielt das Paul Kuhn Trio den ausverkauften Club zwei Stunden lang.
Bevor das Konzert begann, hatten wir uns noch ein Glas Kölsch (also kein Bier) an der Bar gegönnt. Am Tisch nebenan saß das Trio und aß erst einmal in Ruhe zu Abend. Eine viertel Stunde vor Konzertbeginn machten sich die drei dann gemächlich auf den Weg in den Saal. Profis haben halt die Ruhe weg.
So gebrechlich Paul Kuhn auf den Beinen wirkte, umso jugendhafter wirkte er am Klavier. Kaum hatte er die Bühne unter lautem Beifall betreten und sich an sein Klavier gesetzt, blühte er auf und war in seinem Element.
Auch seine beiden hochkarätigen Begleiter begeisterten uns immer wieder durch ihre Soloeinlagen. Zwischen den Stücken gab Paul Kuhn Anekdoten und Erinnerungen aus seinem Leben zum Besten, Geschichten von alten Kollegen, die, wie er meinte, „mittlerweile schon unter uns weilen“ und unterhielt das Publikum auf angenehme Weise. Am Ende des Abends gab es berechtigter Weise minutenlang „standing ovations“ für drei tolle Musiker.
Das Konzert war Teil der Leverkusener Jazztage 2010.
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Tags:Der Mann am Klavier, Jazz, Leverkusen, Leverkusener Jazz Tage, Martin Gjarkonovski, Paul Kuhn, Scala Club, Swing, Willy Ketzer
Jeweils am ersten Wochenende im September findet jährlich das Sommerfest der Otmar Alt Stiftung auf dem Stiftungsgelände in Hamm/Nordinker statt. Diese Gelegenheit nutzen die über die ganze Bundesrepublik verteilten Stiftungsmitglieder, um sich auszutauschen und mit dem Stiftungsgeber Otmar Alt ins Gespräch zu kommen.Auch ich habe die Gelegenheit genutzt, um mich, ein Jahr nach meinen Stipendium in der Stiftung, wieder mit dem einen oder anderen über Neuigkeiten auszutauschen.Gleichzeitig wird an diesem Termin auch immer die Abschlussausstellung des Stipendiaten eröffnet, und der neue Stipendiat wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei Kaffee, Kuchen und Sonnenschein war das diesjährige Sommerfest ein gelungenes Fest.
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Tags:Hamm, Norddinker, Otmar Alt, Sommerfest, Stiftungsfest
too big to fail
Too Big to Fail heißt sinngemäß übersetzt: „Zu groß, um zu scheitern“ und stammt eigentlich aus dem Finanz- und Wirtschaftssektor.
Es beschreibt die Vorstellung, dass Unternehmen und (Finanz-)Institute ab einer bestimmten Größe allein aufgrund ihrer Größe de facto davor geschützt werden „müssen“, insolvent oder zerschlagen zu werden.
Als systemische Einrichtungen sollen sie dem Sinn gemäß rechtzeitig vom Staat oder internationalen staatlichen Organisationen durch entsprechende Maßnahmen gerettet werden.
Ansonsten könnte laut dieser Theorie die gesamte Volkswirtschaft eines Landes bzw. das gesamte globale Wirtschaftssystem gefährdet sein.
Auf das Werk bezogen lässt sich die Frage stellen, wie „systemrelevant“ unser Glaube für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, und welche Folgen ein Zusammenbruch nach sich ziehen würde.
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Tags:Andachtsbildchen, Finanzwirtschaft, systemrelevant, too big to fail, Volkswirtschaft, Wirtschaftstheorie
Heute gab es was auf die Ohren.
Anlässlich des “ISEA 2010 Ruhr – 16.th International Symposium on Electronic Art” hatten wir uns Karten für das Konzert von Keiichiro Shibuya (jap) und Hildur Guðnadóttir (isl) im Konzerthaus Dortmund gekauft – und wurden nicht enttäuscht.
Den Anfang machte die isländische Cellistin und Komponistin mit einem Stück auf dem Halldorophon – ein auf einem Violoncello basierendes Instrument, bei dem die Töne durch ein elektroakustisches Feedbacksystem generiert werden. Es folgte eine alte isländische Hymne und eigene komponierte Stücke auf dem Cello. Sehr melancholisch, sehr beruhigend, und wer schon einmal in Island war, wird bei dieser Musik die Weite und Einsamkeit dieser Insel spüren.
Den zweiten Teil gestaltete der Japaner Keiichiro Shibuya am Klavier. Da es ja ein „electronic art festival“ ist, blieb es natürlich nicht beim Klavier. Mit einer speziellen Software wurden die Live-Klänge des Flügels elektronisch manipuliert und anschließend sofort wiedergegeben. Die Dichte dieser Klangistallation war sehr ungewöhnlich – ungewöhnlich gut. So gut, dass wir uns am Ende noch seine CD „For Maria“ erworben haben, die schon auf der Rückfahrt im Auto lief.
Im letzten Teil des Konzerts traten die beiden Künstler gemeinsam auf: Klavier und Cello ergänzt durch elektronische Kompositionen.
Da das Konzert nicht ganz ausverkauft war, gehörten wir zu den Wenigen, die dieses außergewöhnliche Klangerlebnis genießen konnten.
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Tags:Dortmund, Electronic Art, Hildur Guðnadóttir, ISEA 2010 Ruhr, Keiichiro Shibuya, Konzerthaus Dortmund, Medienkunstverein
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